Die Gabelschakenkette repräsentiert das Graborgan der Eimerkettenbagger im Tagebaubetrieb.
Die heutigen Eimerketten setzen sich aus den Eimern und zwei besonderen endlosen Laschenketten zusammen.
An der konstruktiven Gestalt der jetzigen Eimerkette als Doppellaschenkette wurden über Jahrzehnte keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen. Daher wurde eine neue Eimerkette als Maschinenbauteil konstruiert, die allen Ansprüchen heutiger Technologien entspricht und dennoch ein deutlich günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis besitzt.
Die Entwicklung einer neuen Kette ist im Verbund mit weiteren Innovationen im Eimerkettenbaggerbereich (z.B. Verlängerung der Eimerleiter, Direktantrieb) zu sehen.
Ziele der Untersuchungen zur Gabelschakenkette im gemeinsamen Entwicklungsprojekt zwischen der SIGMA, Tagebaubetreiber und TU Dresden:
- Reduzierung der Masse
- Erhöhung der Standzeit
- Verbesserung der Kinematik
- Senkung der spezifischen Kosten pro Kubikmeter Abraum
- Konsequente Nutzung des Prinzips Austausch von Verschleißteilen bei Mehrfachnutzung wesentlicher Bauteile
- Reduzierung der Lärmemissionswerte und des Energiebedarfes
Schwerpunkte der Untersuchungen:
- Eingriffsverhältnisse Schake - Polygon
- Konstruktionsvorschlag für Feldschake und Eimerschake mit Eimerbefestigung
- Auswahl der Gelenklager unter dem Gesichtspunkt Lebensdauer, Wiederverwendbarkeit, Abdichtung, Langzeitschmierung
- Nachweis der Schaken durch FEM-Aussage zu den Gesamtkosten der Eimerkette im Vergleich zu den bisherigen Kosten

